Vietnam

Buch Review Inside Vietnam

Buch Review Inside Vietnam

Kennt ihr das wenn die Zeit fliegt? Gerade war noch November und ich saß mit Daniela und Jenny im 7,20 m langen Iveco Transporter. Vor uns Steffen und der Rest der Crew im Auto, jeden Tag an einem anderen Ort. Jeden Tag anderes Publikum, nette Menschen und tolle Gespräche. Jetzt haben wir bald Februar!

Inside Vietnam Tour - Zwischenstopp

Inside Vietnam Tour - Zwischenstopp

4 Tage sind wir schon unterwegs durch Deutschland. Hamburg, Berlin, Köln und Mannheim haben wir hinter uns gelassen. Die Reise ist nicht ganz ohne Strapazen. Jeden Tag Auf- und Abends wieder Abbauen. Das schlaucht auf Dauer. Aber es lohnt sich trotzdem jede Minute.

Druckabnahme Buch Inside Vietnam

Druckabnahme Buch Inside Vietnam

Ich hatte mir viele Dinge vorgenommen für die letzte Woche. Aber wie so oft kommt einem dann das echte Leben in die Quere. Die letzte Woche war voller Blitze, Bisse und jeder Menge Kilometer. Von Schriesheim nach Röbel über Hamburg. Anschließend nach Rostock (Markgrafenheide) und Blutleer wieder zurück Richtung Köln zur Photokina. Das alles in nur wenigen Tagen. Ich hatte verdammt viel vor.

Inside Vietnam

Inside Vietnam

Es passiert soviel. Ich könnte gerade jeden Tag eine Blogpost raus hauen. Soviel wie im Moment habe ich selten getan. Und das Geile ist: Es sind alles Reportageprojekte die gerade laufen! Und von 2 coolen Portrait-Shootings habe ich noch kein einziges Bild gezeigt.

Ausgeschlafen in Hanoi oder zur Hölle mit dem ganzen Touriquatsch

Ausgeschlafen in Hanoi oder zur Hölle mit dem ganzen Touriquatsch

Der erste Tag startet ausgeschlafen um 8 Uhr mit Frühstück nebenan. Naja fast um 8 Uhr. Ich bin 5 Minuten zu spät und ziehe Heikos Zorn auf mich. Notiz an mich: Darf nicht mehr passieren und muss mit Bestechung wieder gut gemacht werden. Zum Frühstück gibt's Bun Than (Nudelsuppe mit Hühnerfleisch).

Abflug und erster langer Tag in Hanoi

Abflug und erster langer Tag in Hanoi

Nach langem Warten ging es heute endlich los! Und heute ist schon ganz schön lange. Es müssen schon mehr als 24 Stunden ins Land bzw. in die Länder gegangen sein. Wenn ich sage müsste wieviel Uhr es jetzt ist müsste ich direkt passen. Auf der Uhr steht 15:30 Uhr.

Ich packe meinen Koffer - Teil 2

Ich packe meinen Koffer - Teil 2

Nach reichlicher Überlegung und sehr viel gedanklichem hin und her sind das nun meine Essentials für das Abenteuer Vietnam 2016. Dazu kommen noch die verschiedenen Kabel der jeweiligen Geräte die hier aus "ästhetischen" Gründen nicht auf dem Bild sind :)

Ich packe meinen Koffer - Teil 1

Ich packe meinen Koffer - Teil 1

Ja im Moment gibt es noch nicht allzu viel zu sehen in meiner Tasche. Das liegt schlicht und einfach daran, dass ich mich noch nicht entscheiden kann mit welchem Equipment es ab ins Abenteuer Vietnam geht. Ist ja noch ein bisschen Zeit bis dorthin. Im Kopf habe ich den Wunsch komplett reduziert los zu düsen. Soll heißen: Ohne viel Ballast!

Zweitausendsechzehn!

Zweitausendsechzehn!

Ich habe bewusst etwas gewartet mit meinem Post zu 2016. Es wird definitiv ein spannendes Jahr. Vieles wird sich ändern. Es wird ein Jahr voller Entbehrungen werden. Aber auch ein Jahr voller Eindrücke. Eindrücke und Erlebnisse die mehr Wert sind als alles Geld auf unserer schönen Erde. Es wird ein Jahr des Aufbruchs...

Von Da Lat in die Dak Lak Provinz

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Am ersten richtigen Reisetag mit Mui geht's um 8 Uhr los. Er holt mich vom Hotel ab, läd' mein Gepäck auf und nennt meinen 16 kg schweren Rucksack "Baby". Easy. Easy Rider eben :)

nach dem Frühstück ist vor dem Frühstück!

Unser erster richtiger Stop nach einem kurzem Foto-Landschafts-Intermezzo ist ein Grillenfarm. Hier werden Tausende von Grillen gezüchtet. In allen Größen. Von ganz klein bis ziemlich groß! Ein Traum für alle Reptilienbesitzer :) als ich Mui allerdings frage wofür die Viecher hier gezüchtet werden wird mir einiges klar. Zum Essen....Als wir einmal hoch und wieder runter gelaufen sind halten wir an einem Tisch. Dran stehen zwei Stühle. In der Mitte ein Teller mit einem silbernen Deckel drauf. Und drunter sind natürlich Grillen...!

Mui greift zum Zahnstocher, dippt die Teile in die Soße und haut ordentlich rein. Naja ich hatte ja schon Frühstück....in Sekundenschnelle überlege ich hin und her. Essen oder nicht? Das ist hier die Frage. Nachdem Mui aber feststellt: "We are the man!", bleibt mir nix mehr anderes übrig und ich hau' so ein Teil weg. Schmeckt gar nicht schlecht. Aber der Gedanke daran was es wirklich ist, lässt es dann auch nach einer gut sein - reicht! Genug Dschungelcamp für heute :)

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Anschließend machen wir noch einen kurzen Stop bei einer Kaffeeproduktion. Hier wird aber kein normaler Kaffee produziert sondern "Weazel-Coffee". Soll heißen eine Art Kopi Luwak Kaffee. Die Wiesel hier essen die Kaffeebohnen, scheiden sie wieder aus und die unverdauten Bohnen werden dann geröstet. Der Kaffee wird dann teuer weiter verkauft. Ähnlich seinem indonesischen Vorbild.

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Seidenraupen und Elefanten

Nach einem Weilchen biegen wir mitten in einem kleinen Ort von der Hauptstraße ab. Wir grüßen ein paar Kinder die gerade vorbei laufen. Wir winken uns. Sie kichern. Nach etwas 150m geht es links auf einen kleinen Hof. Außen steht schon etwas von "Silk...". Wir steigen von der Honda ab und Mui erklärt mir dass hier Seide produziert wird. Faszinierend. Alles mit scheinbar alten Maschinen. Laut Mui produziert eine Raupe in 4 Tagen und 4 Nächten knapp 1.000 m Seidenfaden. Verrückt!

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Nach dem Ausflug in die Tierwelt ging es weiter zu einem Wasserfall. Uns zwar den Elephant Falls. Sie haben ihren Namen vom Lavagestein welches aussah als sei es Elefantenhaut. Der Wasserfall ist nicht allzu groß aber nicht weniger schön. Und bei knapp über 30 Grad ist so ein bisschen fallendes Wasser auch ganz erfrischend :)

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Und immer wieder Gesellen wir uns zu den einheimischen und Mui stellt mich vor. Macht uns bekannt. Das ist echt nett. Immer wieder.

Menschen treffen

Immer wieder halten wir an und besuchen Menschen auf unserem Weg. Teilweise einfachere Menschen vom Land. Teilweise Händler und Handwerker. Immer ist es im ersten Moment seltsam. Mui meint die meisten hier draußen sehen nie einen Touristen. Und genau so schauen sie auch. Aber sobald man die Hand hebt, lächelt und anfängt zu winken freuen sich alle eine Langnase hier draußen zu sehen. Wirklich ausnahmslos alle. Sie sind freundlich. Fragen, manchmal in gebrochenem und manchmal in erstaunlich gutem Englisch, wo man denn her komme. Die Kinder sind neugierig und zeigen auf meine Nase oder auf die Haare. Mui bindet mich immer wieder mit in die Gespräche ein. Übersetzt. Beantwortet alle meine Fragen. Und auch die Fragen der einheimischen werden beantwortet.

Es ist wirklich ein tolles Gefühl hier Willkommen zu sein. Eine tolle Erfahrung abseits der großen Städte und Touristenzentren. Ich habe auf der ganzen Fahrt mit Mui (in insgesamt 3 Tagen) vielleicht 10 Touristen gesehen, wenn überhaupt.

Es war die richtige Entscheidung. Ein gutes Gefühl!

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Die Brücke

Immer wieder kommt es unterwegs vor, dass Mui einfach mitten in der Landschaft anhält. Meistens wundere ich mich weil es so aussieht als wäre da gar nichts. Manchmal weiß er einfach dass, es etwas zu knipsen gibt und lässt mich ein Weilchen zu Fuß weiter gehen. Manchmal aber, wie in diesem Fall, gab es direkt was am Wegesrand zu sehen. Nämlich eine Brücke.

Mui meint ich soll einfach mal rüber gehen. "Feel it". Na dann. Die Brücke ist etwa 20 m lang und geht in ca. 5-6 Meter über einen Fluss. Als ich näher komme und das Ding so sehe, kann ich irgendwie nur schwer glauben dass hier auch Roller drüber fahren. Naja. Weiter. Es ist brütend heiß. Die Zikaden singen. Nein sie schreien. Hören sich an wie Kreissägen. Die Brücke schwankt und die Löcher die zeitweise in der Brücke sind, sehen beängstigend aus. Unter mir der reißende Strom.

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Um Euch das noch etwas genauer zu zeigen, die Gefahren näher zu bringen, hab ich auf der Brücke nen kleinen Film gemacht :)

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Der erste Reisetag

Wir kommen gegen Abend um 18 Uhr an. Wir sind gerade noch dem Regen entgangen. Es gibt noch Nudeln mit Schweinefleisch. Mui macht sich anschließend früh in die Heia während ich noch draußen bei den einheimischen sitze. Die Familie (Besitzer des Hotels wo wir unterkamen) sitzt zusammen und isst. Ich trinke Bier. Lasse den Tag nochmal Revue passieren. Sovielmal Eindrücke. Mui hat mir so viel gezeigt. Handwerk. Land. Leute. Toll.

Am nächsten Tag geht es auf den Ho Chi Minh Trail und es gibt nochmal Elefanten. Diese Mal aber Echte!!! Dazu aber mehr im nächsten Beitrag.

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Ankommen in Da Lat

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Soooooo nun bin ich an der vorletzten Station angekommen. Da Lat. Ich habe mich direkt am Flughafen 2 (relativ unfreundliche) Mädels aus Canada/USA angeschlossen um uns das Taxi zu teilen. Ein Taxi kostet sonst 250.000 VND. Auch nicht die Welt. Trotzdem was gespart. Eigentlich wollte ich Hotelmäßig zum Lonely Planet Tipp - dem Dreams Hotel. Da die 2 Damen aber meinten Sie hätten es dort versucht und es wäre wohl nichts frei, entschied ich mich kurzerhand auch im Thien An Hotel nach einem Zimmer zu fragen. Und siehe da - es ist noch was frei!

Der Concierge war super freundlich und das Zimmer kostet 20 $. Passt.

Jetzt wird erstmal der Reiseführer studiert und mal geschaut was man hier alles machen kann. Habe vorhin schon gelesen dass Da Lat Disneyland genannt wird. Und da ist wohl ein bisschen was dran :)

Ich lass' mich überraschen.

Hoi An

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Mit Hoi An wurde ich zuerst nicht wirklich warm. Ich fand das Hotel nicht so toll bzw. Es war nicht wirklich wie ich es mir vorgestellt hatte. Es war alles ziemlich touristisch. Mir macht handeln nichts aus. Mit netten Händlern kann das sogar Spaß machen. Aber wenn man weiß das man für den Kauf eines T-Shirts 20 Minuten einplanen muss ist das irgendwie doof. So ging es mir zu Anfang.

Mittlerweile seh ich es lockerer. Alles gut. Ich habe viel gehandelt. Viele nette Vietnamesen getroffen. Und mich mit der Stadt angefreundet. Leider etwas spät. Ich muss nun weiter nach Da Lat.

Pho Hoi Riverside Hotel

Das Hotel liegt gegenüber der Altstadt auf der anderen Seitendes Flusses sehr zentral. Die Zimmerpreise starten bei 35 $ pro Nacht und Zimmer. Das Hotel hat eine Nette Bar direkt am Fluss in der man wunderbar abends sitzen und entspannen (oder bloggen!) kann. Man hat hier Wifi.

Ich war am Anfang etwas verärgert über den "hohen" Preis - aber ich hatte mich einfach nicht schlau gemacht vorher. Dazu kam dass ich erst ein Zimmer ohne Fenster hätte bekommen sollen...bei aller Liebe aber da hatte ich keinen Bock drauf. Mein neues Zimmer hatte Fenster, kostete aber auch 40 $.

Die Zimmer sind groß und hell. Schön und modern eingerichtet. Meine Dusche war was die Sauberkeit anging eher Mangelhaft aber naja...!

Letztlich hatte es gepasst und das Hotel hat sogar einen günstigen Airport-Transfer organisiert. Von daher alles gut.

Klamotten und die Altstadt

Die Altstadt ist wirklich toll. Viele Geschäfte reihen sich dicht an dicht. Es gibt einen Markt direkt im Hafenbereich wo man Obst, Gemüse, Fleisch und Gewürze kaufen kann. Die Stimmung ist wirklich toll. Außerdem kann man sich hier auch für kleines Geld Klamotten Maßschneidern lassen. Und nicht nur Klamotten wie sich rausstellen sollte. Als ich in einem Laden nach Schuhen schaute wurde mir erklärt, dass es auch möglich ist Schuhe neu zu machen oder eben zu kopieren. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen und unbedingt ausprobieren.

Nachdem meine Füße kurz vermessen wurden und wir 20 Minuten den Preis verhandelt hatten ging es los. Für knapp 10 Dollar legt Frau Hanh los und macht mir neue Schuhe auf Basis meiner Alten. Nach ca. 4 Stunden darf ich wieder kommen und die neuen Schuhe abholen. Das Ergebnis ist echt verblüffend - und vor allem: Die Schuhe sind unglaublich bequem. Ein wahrer Fußschmeichler!!! Ich bin begeistert und hoffe die Schuhe halten eine Weile :)

Hier noch das Ergebnis (rechts alt, links neu) im Bild samt Bild von Frau Hanh mit der ich mich noch längere Zeit unterhalten hatte. Sehr nett. Danke!

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Muss man also doch nochmal wieder kommen. Und etwas mehr Zeit einplanen für Hoi An! Wird gemacht.

Jetzt geht es in den Flieger und wir sehen/lesen uns in Da Lat.