Reise

Hinter schwedischen Ruinen...

Hinter schwedischen Ruinen...

Jaja ich geb's ja zu: Ich habe den Titel geklaut! Aber das was hier im Post kommt passt...versprochen! Habe mir heute mal ein Auto genommen und mich ein bisschen auf schwedischen Landstraßen rum getrieben. Es ist wesentlich voller hier als ich dachte.

Stockholm

Stockholm

Habe heute mal ein bisschen "Street" in Stockholm gemacht. Mittlerweile fällt es mir wirklich schwer einfach so im Urlaub bzw. unterwegs zu knipsen. Und zwar nicht weil ich mittlerweile so ein geiler Fotograf bin, sondern weil mir einfach die Menschen vor der Kamera fehlen. Aber auch das gehört dazu.

Ich packe meinen Koffer - Teil 2

Ich packe meinen Koffer - Teil 2

Nach reichlicher Überlegung und sehr viel gedanklichem hin und her sind das nun meine Essentials für das Abenteuer Vietnam 2016. Dazu kommen noch die verschiedenen Kabel der jeweiligen Geräte die hier aus "ästhetischen" Gründen nicht auf dem Bild sind :)

Zweitausendsechzehn!

Zweitausendsechzehn!

Ich habe bewusst etwas gewartet mit meinem Post zu 2016. Es wird definitiv ein spannendes Jahr. Vieles wird sich ändern. Es wird ein Jahr voller Entbehrungen werden. Aber auch ein Jahr voller Eindrücke. Eindrücke und Erlebnisse die mehr Wert sind als alles Geld auf unserer schönen Erde. Es wird ein Jahr des Aufbruchs...

Grandioser Tag auf Inisheer

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Jetzt ist die Irland Reise schon über einen Monat her und die Erinnerungen verblassen. Umso schöner ist es den Reisebericht weiter schreiben zu können. Dank Reisetagebuch in Kombination mit Bildern ist eigentlich immer recht schnell wieder jede Erinnerung zurück. Aufgewacht sind wir an diesem Morgen in Doolin im Dunroman House bei Martina. Aufgewacht im Gästezimmer versteht sich :) Gefrühstückt wird auch hier Irish, was sonst? Aber heute zur Abwechslung mit Waffeln aus Kartoffeln.

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Wir sind uns noch nicht ganz sicher was wir machen sollen heute und haben uns überlegt in das kleine Touristen-Info-Büro zu gehen welches in der Stadtmitte auf der Hauptstraße liegt. Dort angekommen gibt es seitens der Dame auf der anderen Seite nicht viele Wahlmöglichkeiten. Es gibt verschiedene Touren zu den nahegelegenen Aran Islands. Wir entscheiden uns für einen der mittleren Trips: Zur Insel Inisheer und über die Cliffs of Moher wieder zurück. Alles zu Wasser versteht sich. Inisheer oder auch Inis Oírr wie die Iren sagen ist die kleinste und östlichste der Aran Islands. Ungefähr 8 km von der Küste entfernt.

Die Frau am Schalter im Touri-Büro wird etwas hektisch als sie merkt dass das Schiff schon in 30 Minuten ablegt. Also schnell ins Auto und ab zum Hafen.

An den beiden Booten stehen schon jede Menge Leute Schlange. Hatte auch nicht erwartet dass wir alleine unterwegs sind. Wir zeigen unser Ticket und steigen auf die "Happy Hooker" die sich anscheinend öfters zwischen den Aran Islands und Doolin "prostituiert".

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Die Seeluft ist traumhaft. Man schaut den Wellen zu wie sie an das Boot schlagen. Es riecht nach Meer. Irgendwann will ich mal am Meer wohnen. Irgendwie ein magischer Ort. Egal ob über oder unter Wasser. Wir schauen in die Ferne und genießen die Fahrt. Der Weg ist das Ziel. Über die Reling gelehnt beobachten wir das Wasser und die verdrängten Wellen. Und plötzlich, fast unbemerkt hüpft ein großer Fisch zwischen den Wellen sanft auf und ab. Ein Delfin!!! Ein einzelner Delfin schaut vorbei um "Hallo" zu sagen. Und wir grüßen freudig zurück. Was ein Glück Mensch. Ich mag die Viecher gerne und beim Schreiben bekomme ich bei der Erinnerung wieder feuchte Augen. Fragt mich nicht warum ich finde diese Tiere einfach unglaublich sympathisch :)

Dustin wie er wohl heißt (wie wir später erfahren) begleitet uns in paar Minuten und macht sich dann wieder auf zu seinen Kollegen.

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Nach ca. 30 Minuten Fahrt erreichen wir die Insel Inisheer. Als wir vom Boot steigen warten schon jede Menge Pferdekutschen die eine Inselrundfahrt anbieten. Wir wollen uns eigentlich nur ein bisschen die Beine vertreten und vielleicht mal beim Leuchtturm der Insel vorbei schauen. Doch die Insel ist größer als vermutet und so entschließen wir uns einen Kutscher auf fragen ob er uns zum Leuchtturm fährt.

Bis zum Leuchtturm kommen wir leider nicht ganz aber er bietet uns an soweit zu fahren wie es geht und uns dann den Weg zu zeigen. Gesagt getan! Unser Fahrer (ich weiß leider den Namen nicht mehr) und sein Pferd Sam erzählt uns jede Menge über die Insel und seine ca. 250 Einwohner. Die meisten sprechen hier Irish.  Es gibt einen Flugplatz, eine Schule und ein paar Lebensmittelgeschäfte. Er erklärt uns dass die hunderte von Feldern die hier verstreut sind schon vor über 250 Jahren gebaut wurden. Einfach nur aus Natursteinen. Als Lieferant für Stein diente die Insel selbst. Heute sind teilweise noch Felder in den "Stone Cells" oder es wird Vieh gehalten.

Ein Stückchen weiter sieht man in der Ferne ein Schiffswrack liegen. Das Schiff lief hier 1960 auf und wurde einfach liegen gelassen. Die Besatzung konnte gerettet werden, die Fracht allerdings war hinüber.

Luftlinie ca. 2,5 km vom Leuchtturm setzt er uns an einem steinigen Strandweg ab. Hier endet der mit dem Pferdewagen befahrbare Bereich. Ich biete Sam einen Apfel an, doch der Kutscher erwidert: "He only drinks Guinness". Na dann Cheers :)

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Wir machen uns auf den Weg zum Leuchtturm. Der Leuchtturm ist leider nicht zugänglich für Touristen. Daher nehmen wir die Küstenroute und nähern uns ihm von der Linken Seite. Leuchttürme sind faszinierende Bauten. Irgendwie romantisch und abenteuerlich stehen Sie an den Küsten und trotzen Wind und Wetter.

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Vom Leuchtturm wieder zurück sind es ungefähr 3,5 km. Wir laufen gemütlich zurück und genießen die Aussicht und die traumhafte Luft. Wir beenden unseren Inselbesuch vor eine Kneipe in Lurgain am Hafen bei einem (oder zwei) Bier.

Zurück fahren wir mit einem kleinen "Umweg" an den Cliffs of Moher vorbei. Doch dazu gibt es mehr im nächsten Blogbeitrag.

Schönen Sonntag Euch!

Clifden und der Weg zu den Cliffs of Moher

Clifden und der Weg zu den Cliffs of Moher

Nach einem entspannten Abend in Clifden und einer erholsamen Nacht starten wir den Tag bei einem wieder leckeren Frühstück in unserer großzügigen Unterkunft. Das Bed & Breakfast Hotel heißt "All the Two's". Es heißt so weil die Telefonnummer +353 95 22222 ist :) Ausgefuchst! Unsere Gastgeberin Maureen ist super nett. Frühstück ist prima. Das Haus ist riesig! Es gibt sogar ein großes Kaminzimmer in dem man sitzen kann.

Roadtrip durch Irland

Roadtrip durch Irland

Viel hatte ich schon gehört von Irland. Grün, klar. Kerrygold kennt auch jeder. Wie schön die grüne Insel wirklich ist erfährt man allerdings erst wenn man sich selbst einmal hin wagt. So wurde vor ein paar Monaten der Plan gefasst einen Roadtrip durch Irland zu machen. Dieses Mal nicht alleine sondern mit meinem Vater. 1.893 km (auf der linken Seite!) quer durch Irland sollte es gehen. Gesagt, getan! In den nächsten Blogbeiträgen gibt es einen ausführlichen Bericht unserer Reise quer über die grüne Insel. Los geht es mit dem ersten Tag der Reise.

VSCO - Visual Supply Co

VSCO - Visual Supply Co

Der eine oder andere weiß dass ich viel mit den Lightroom Presets von VSCO arbeite. Da ich (fast ausschließlich) in Lightroom unterwegs bin nutze ich die Presets eigentlich fast immer. Die Presets verpassen den Bildern eine analogen Look und ist auf die entsprechende Kamera abgestimmt...

Shopping in Marrakech

Shopping in Marrakech

Einen letzten Blogbeitrag von Marrakech bin ich Euch noch schuldig. Zwei Mal hatte ich ja schon von meinem Kurztrip (HIER und HIER) berichtet. Eine traumhafte Stadt. Heute soll es um die "Shoppingmeilen" der bunten marokkanischen Stadt gehen...

Marrakech – Anreise und der Djemaa El Fna

Marrakech – Anreise und der Djemaa El Fna

In Marokko gelandet geht es als erstes per Gebuchtem Transfer ins Hotel. Das Riad liegt mitten in der Altstadt von Marrakech. Der Taxifahrer bringt uns bis zum Rand des befahrbaren Bereiches. Dort angekommen übernimmt ein Kollege des Hotels und nimmt uns mit in die verwinkelten Gassen der Medina von Marrakech.

Letzter Aufruf für Flug VN 126

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So nun sitzt er hier der Wiegelmann. Am Gate. Bereit zum Abflug. Nervös. Ich war noch nie so nervös vor einer Reise. Um 14 Uhr geht's los. Alleine Reisen...und dann auch gleich noch so weit ist doch anders. Anders als alles bisher da gewesene zumindest :) Bin gespannt wie es wird. Ob man sich langweilt oder nicht genug kriegen kann vom Alleine sein? Was einen nervt und was toll ist? Es wird auf jeden Fall ein Abenteuer! Soviel ist sicher. Hanoi wir sehen uns. Schon bald.

T Minus Zweinundzwanzig

T Minus Zweinundzwanzig

Wenn man sich auf etwas freut so vergeht die Zeit scheinbar endlos langsam. Allerdings stimme ich völlig zu wenn es um Vorfreude geht. Sie ist in der Tat die Schönste. Ich habe allerdings mittlerweile das Gefühl je näher der Termin der Abreise rückt, desto schneller vergeht die Zeit. An der Vorfreude ändert sich deswegen nichts!