Roadtrip durch Irland

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Viel hatte ich schon gehört von Irland. Grün, klar. Kerrygold kennt auch jeder. Berge. Kühe und Schafe. Wie schön die grüne Insel wirklich ist erfährt man allerdings erst wenn man sich selbst einmal hin wagt. So wurde vor ein paar Monaten der Plan gefasst einen Roadtrip durch Irland zu machen. Dieses Mal nicht alleine sondern mit meinem Vater. 1.893 km (auf der linken Seite!) quer durch Irland sollte es gehen. Gesagt, getan!

In den nächsten Blogbeiträgen gibt es einen ausführlichen Bericht inklusive Fotos unserer Reise quer über die grüne Insel. Los geht es mit dem ersten Tag und dem Abflug nach Dublin.

Tag 1, 18.04.2015 – Abflug nach Dublin

Geflogen wird von Frankfurt Hahn nach Dublin mit Ryan Air. Pünktlich am Gate angekommen müssen wir schmerzlich lesen, dass unser Flug fast zwei Stunden Verspätung hat. Später erfahren wir dass das Flugzeug zweimal wegen eines Defektes getauscht wurde. Besser. Die Gefühle beim Flügen sind ohnehin gemischt dieser Tage. Zumindest bei mir.

Nach ca. 1,5h Wartezeit in der kargen Abflughalle des Hahn Flughafen geht es dann endlich los. Der Flug ist nicht lang. 90 Minuten trennen uns vom grünen Glück :)

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Angekommen in Dublin ist unser erstes Ziel die Autovermietung. In unserem Fall ist es Sixt. Gemietet hatten wir ursprünglich einen Wagen in der Polo-Klasse. Kurz vor der Übernahme entscheiden wir uns allerdings für ein Upgrade auf Golf-Klasse. Von bisher 135,- Euro für 9 Tage sind wir da schnell bei 270,- Euro. Der Grund ist, dass wir unser Gepäck komplett im Kofferraum unterbringen wollen um eventuellen Dieben keine Verlockung zu bieten.

Die nette Dame am Reservierungs-Terminal hat uns beim Upgrade einen Diesel versprochen. Weniger Verbrauch und günstigerer Sprit. Super. Als wir unser Gepäck in unseren Wagen räumen stellen wir fest, dass es kein Diesel ist. Wir bekommen nochmal einen anderen Wagen. Einen Kia Ceed. Gepäck passt in den Kofferraum. Prima. Ab geht's.

Übernachten in Irland – Bed & Breakfast

Was man (bzw. ich) sich in Deutschland nicht wirklich vorstellen kann ist hier in Irland ganz normal. Das Übernachten in Frühstücks-Pensionen. Viele Hotels haben wir auf unserem Trip durch Irland nicht gesehen. Klar gibt es sie. Aber das Übernachten in den privat geführten Pensionen hat so viel mehr Charme und man bekommt immer Tipps zu Unternehmungen, Restaurants und Pubs.

Unsere erste Pension, das Killowen-House befindet sich in Woodgrange, einer kleinen Siedlung südlich von Drogheda. Gebucht hatten wir unsere erste Unterkunft über die B&B Ireland Webseite gebucht. Empfangen werden wir sehr herzlich von Angela und ihrem Mann. Das Haus ist gemütlich eingerichtet. Alles ziemlich altbacken aber sehr "süß". Kitschig und doch sehr gemütlich. Teppich. Viel in Braun und Holz gehalten. An den Wänden und in den Regen stehen Bilder von den Kindern. Universitätabschluss, Hochzeitsbilder. Irgendwie ein seltsames Gefühl bei Wildfremden Menschen im Haus zu stehen.

Angelas Gatte zeigt uns die Zimmer und erklärt uns alles während Angela zum Einkaufen fährt. Er ist etwas vergesslich und fragt uns drei Mal wann wir frühstücken möchten. Um 8 Uhr geht's morgen früh los.

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Erkundung der Umgebung am ersten Abend

Auf einen Tipp von Angela hin gehen wir an diesem Nachmittag ins Black Bull Inn nach Drogheda. Es gibt ein halbes Hähnchen und Cannelloni. UND zu unserer beider Überraschung Erdiger Weizenbier :) Naja wir müssen uns an irisches Bier erstmal gewöhnen. Nicht gleich alles überstürzen am ersten Tag. Das Ambiente im Black Bull ist echt sehr angenehm. Der Service ist nett und zuvorkommend. Die Preise sind für deutsche Verhältnisse recht hoch.

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Laytown, Mornington und Skerries Mills

Frisch gestärkt machen wir uns auf um die Gegend ein wenig zu erkunden. Wir fahren ans Meer. Zuerst nach Laytown an den Strand und anschließend machen wir halt am Strand von Mornington. Die Luft ist herrlich. Es weht ein frischer Wind. Alles sieht ein bisschen aus wie auf Sylt. Strand. Dünen. Gras. An den Wind muss man sich erst gewöhnen. Aber die Aussicht und das Meeresrauschen entschädigen einen.

Wir beenden unseren Abend bei einem wunderschönen Sonnenuntergang in Skerries Mills.

Morgen geht es auf zu den Gräbern von Brú na Bóinne.

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