Die letzten beiden Wochenenden habe ich mich selbst genötigt mindestens einmal draußen gewesen zu sein. Es bleibt im Moment nich viel Zeit für Inspiration. Noch weniger für die Fotografie. Darum bin ich an den letzten beiden kurzen „Wochenpausen“ raus gegangen. Und es tut gut. Es fühlt sich toll an nur die Stille zu hören, frische Luft zu riechen und die Gedanken einfach mal rennen zu lassen.

Hat mir gut getan. Kann ich Euch nur empfehlen. Geht raus, egal wohin und lasst Euch inspirieren. Augenurlaub. Ich kann dabei wunderbar entspannen mir kommen tolle Ideen und gute Gedanken in den Kopf.

Jedes Mal wenn ich draußen bin ist das so.

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Das Jahr 2015 ist rum. Das Neue geht so schnell weiter wie das Alte aufgehört hat. Mittlerweile ist das 365 Tage Projekt vorbei. Ich  habe jeden Tag ein Bild gemacht. 365 Tage lang. Naja fast. Mir fehlen leider drei Bilder. Es war verdammt hart und 2016 wird es keine Fortsetzung geben. Aber es wird wieder ein Jahr geben mit einem 365 Tage Projekt. Das ist sicher.

Auch wenn ich mit den Favoriten zurück liege mag ich nicht damit aufhören.

August. Bitte sehr!

241/365 Truck229/365 Rain for the first time...235/365 Last quite days at home223/365 Warehouse227/365 Flying Milk222/365 Bernd Bartels220/365 Sheep216/365 Working again214/365 Jacky243/365 DLRG

  • Patrick - Moin Marc,

    soll das mit den Schafen eine Anspielung sein?
    ;-))

    Sonst wie immer … sehr schöne Bilder!! Weiter so!!

    Gruß PatrickAntwortenCancel

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Von Brandungsgeräuschen geweckt zu werden ist einfach unbezahlbar. Traumhaft schön. Wenn ich wählen darf möchte ich irgendwann jeden Tag so aufwachen. Möwen schreien und die Wellen brechen sich am steinigen Strand direkt vor unserer Haustür. Wir sind noch im Beach Cove in Ballinskelligs. Gefrühstückt wird im großen Wohnzimmer von Bridie O Connor. Durch große Fenster schauen wir aufs Meer. Das Frühstück ist lecker und Bridie die ganze Zeit um unser Wohl bemüht. Herrlich.

Nach dem Frühstück brechen wir auf in Richtung Valencia Island. Dort gibt es einen Leuchtturm. Und zwar das Cromwell Point Lighthouse. Leider ist er noch geschlossen als wir ankommen. Ein paar Arbeiter treffen wir vor den Toren des Leuchtturms. Sie erklären uns, dass er erst um 11 Uhr aufmacht. Da wir weiter wollen müssen warten wir nicht bis der Turm seine Tore öffnet.

Einen kleinen Spaziergang in der Nähe des Leuchtturms nimmt uns aber keiner:)und so klettern wir noch ein bisschen in den Felsen vor Cromwell Point herum bevor wir weiter fahren.

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Kerrygold

Ach ja da war noch was…bevor wir uns wieder auf die N70 (den Ring of Kerry) begeben halten wir ins Portmagee noch einmal kurz an einem Supermarkt. Dort erbringe ich meiner Schwester den Beweis dass Kerrygold-Butter kein Marketing-Mythos einer großen Molkerei ist: Die gibt es wirklich in Irland:)

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Kaffeepause in Sneem

Unser heutiges Tagesziel ist Killarney weiter im Landesinneren. Hierzu nehmen wir die N70 an der Südküste entlang Richtung Norden. Ab Sneem teilt sich der Weg. Einmal an der Küste entlang (auf der N70) und einen etwas im Landesinneren (auf der R568). Unsere Gastgeberin empfiehlt uns den Inneren auf dem Küstenweg würde man nicht allzu viel sehen. Wir nehmen zuerst die Küstenstraße und stellen recht schnell fest dass die gute Dame recht hatte. Also wieder ein Stückchen zurück. Im Städtchen Sneem teilen sich die beiden Straßen. Wir beschließen hier eine Kaffeepause einzulegen. Sneem ist ein kleines beschauliches Örtchen (672 Einwohner!) mit einer großen Hauptstraße an der kleine Geschäfte und Cafes liegen.

Wir machen es uns bei Kelly’s Bakery gemütlich. Die Bewertungen auf Trip Advisor sind nicht so prickelnd. Bei uns war der Kaffee in Ordnung und die Bedienung freundlich. Also nix zu meckern. Außerdem kann man gemütlich an der Straße im freien sitzen! Natürlich lassen wir Whiskers (die Katze) weiter schlafen, holen am Nachbartisch einen Stuhl und setzen uns neben sie. Ist klar:)

Anschließend geht es noch zum Souvenir- und Geschenkeshoppen in einen der Läden in der Nachbarschaft.

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Anschließend geht es weiter über schöne Landstraßen und rauhe Landschaften bei schönstem Sonnenwetter. Immer wieder halten wir an und ich muss die Straße fotografieren. Während mein armer Vater bei Wasser und Brot warten muss. Mensch, was haben wir gelacht!

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Killarney

Von Sneem nach Killarney sind es ca. 45 Kilometer. Gemütlich gefahren und mit kleinen Pausen braucht man etwas mehr als eine Stunde. In Killarney angekommen suchen wir uns heute Abend ein Bett auf einer Farm. Und zwar den Muckross-Stables. Die liegt ein paar Kilometer vor Killarney idyllisch an einem Hang. Auf der Wiese davor grasen Pferde und Schafe. Das Gelände um die Bed & Breakfast Unterkunft ist riesig. Ein echtes Anwesen. Unsere Gastgeberin ist nett aber nicht wirklich herzlich. Sie kommt uns irgendwie abgehetzt und genervt vor.

Unbeeindruckt von der Laune unserer Herbergsmutter machen wir uns auf um noch ein bisschen Sightseeing zu betreiben. Wir vertreten uns zu erst die Beine im Muckross House & Gardens. Das um 1843 erbaute herrschaftliche Anwesen ist wunderschön am Muckross Lake gelegen. Bei einem Spaziergang geht es auf dem riesigen Areal um den See und wir genießen das Wetter und die Natur.

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Gegessen wird heute Abend im Quinlan Seadfood in der Innenstadt von Killarney. Bei einem Stadtbummel kaufen wir noch ein paar Speicherkarten und machen uns dann auf Richtung Farmhaus. Auf unserem Heimweg entdecken wir noch einen Wasserfall. Der bzw. der gegenüberliegende Park bietet sich an um die Pläne für den nächsten Tag zu schmieden.

Ein Hinweis noch vom Hobbyknipser:

Wenn ihr eine Langzeitaufnahme von nem Wasserfall macht dann stellt die Einstellungen bevor ihr nen „Gruppen-Selfie“ macht wieder zurück! 😉 Wir hatten 2 arme Mädels 5 Minuten im Wasserfall eingekesselt um ein Foto machen zu können. Und als ich dann aufs Display geschaut habe dachte ich mich trifft der Schlag:

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That’s life:)aber war mir eine Lehre! Ach ja und der Wasserfall ist größer als er aussieht! Wirklich. Hier noch ein paar Eindrücke.

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Nachdem wir morgens noch einen Spaziergang auf den Cliffs of Moher unternommen hatten ging es um die Mittagszeit weiter Richtung Süden. Nach Killimer. 61 km entfernt. Von dort aus geht es mit der Fähre über den Shannon River nach Tabert. Das erspart uns einen recht großen Umweg über Land.

Irische Kühe

Ich bin ein echter Kuh Fan! Habe mich vom ersten Tag an gefreut auf Irische Kühe. Kerry-Gold-Kühe! Kurz nach dem wir die Cliffs von Moher verlassen haben passieren wir eine Weide mit ein paar Kühen darauf. Ich kann nicht widerstehen mich auf die Weide zu schleichen und einen Schuss zu machen. War nicht schlecht aber ich habe mich nicht näher ran getraut. Es sollten allerdings noch bessere Gelegenheiten kommen.

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Irrfahrt nach Ballinskelligs

Auf dem Weg weiter in den Süden Richtung wollen wir irgendwo am äußeren Zipfel an der Küste halt machen. Der Weg ist wirklich lang und recht anstrengend. Wir passieren Tralee. Anschließend Killorglin. Von dort aus kommen wir irgendwann auf den Ring of Kerry. Unterwegs machen wir einen Abstecher nach Kells um uns nach einer Unterkunft umzuschauen. Wir fahren durch enge Gassen. Gesäumt von Sträuchern und Bäumen. Die Wege gerade so eng dass nur ein Auto gleichzeitig fahren kann. Wir kommen an Campingplätzen und kleinen Fischerseen vorbei. Weiter durch enge Gassen. Leider ist weit und breit keine Bed & Breakfast Pension in Sicht. Irgendwann endet die Straße und wir sitzen in einer Sackgasse fest. Wir fragen eine alte Dame die gerade mit Ihrem Hund Gassi geht ob es hier noch irgendwie weiter geht. Sie verneint höflich und zeigt in die Richtung aus der wir kamen.

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Beach Cove Bed & Breakfast

Aus unserem Bed & Breakfast Ireland Führer suchen wir uns eine Unterkunft in der Nähe von Ballinskelligs aus. Unser Ziel ist das Beach Cove in der St. Finians Bay. Der Weg dorthin ist aufgrund einer so oder so schon anstrengend Fahrt nicht ganz einfach. Wir fahren ewige Serpentinen entlang. Verfahren uns bestimmt noch ein oder zweimal, kommen aber irgendwann im Beach Cove an. Das B&B liegt traumhaft direkt in einer Bucht. Unsere Gastgeberin Bridie zeigt uns unser Zimmer. Wir haben getrennte Zimmer und direkten Blick aufs Meer. Meeresrauschen zum Aufwachen. Fabulös!

Bridie empfiehlt uns ein Restaurant in Portmagee. Das „the Bridge Bar“. Direkt an der Brücke nach Valentia Island gelegen hat noch offen und wir gesellen uns zu zwei Damen an den Tisch. Es gibt Burger und ein paar Touri-Tipps von unseren beiden Tischnachbarn:)

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Abends vertreten wir uns noch ein bisschen auf der Küstenstraße die Beine. Mit Meeresrauschen und Möwengeschrei geht es in die Heia…und das Allerschönste ist: Das Meeresrauschen ist am Morgen auch noch da!:)

Dazu im nächsten Beitrag mehr!

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