Grandioser Tag auf Inisheer

Jetzt ist die Irland Reise schon über einen Monat her und die Erinnerungen verblassen. Umso schöner ist es den Reisebericht weiter schreiben zu können. Dank Reisetagebuch in Kombination mit Bildern ist eigentlich immer recht schnell wieder jede Erinnerung zurück.

Aufgewacht sind wir an diesem Morgen in Doolin im Dunroman House bei Martina. Aufgewacht im Gästezimmer versteht sich:)Gefrühstückt wird auch hier Irish, was sonst? Aber heute zur Abwechslung mit Waffeln aus Kartoffeln.

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Wir sind uns noch nicht ganz sicher was wir machen sollen heute und haben uns überlegt in das kleine Touristen-Info-Büro zu gehen welches in der Stadtmitte auf der Hauptstraße liegt. Dort angekommen gibt es seitens der Dame auf der anderen Seite nicht viele Wahlmöglichkeiten. Es gibt verschiedene Touren zu den nahegelegenen Aran Islands. Wir entscheiden uns für einen der mittleren Trips: Zur Insel Inisheer und über die Cliffs of Moher wieder zurück. Alles zu Wasser versteht sich. Inisheer oder auch Inis Oírr wie die Iren sagen ist die kleinste und östlichste der Aran Islands. Ungefähr 8 km von der Küste entfernt.

Die Frau am Schalter im Touri-Büro wird etwas hektisch als sie merkt dass das Schiff schon in 30 Minuten ablegt. Also schnell ins Auto und ab zum Hafen.

An den beiden Booten stehen schon jede Menge Leute Schlange. Hatte auch nicht erwartet dass wir alleine unterwegs sind. Wir zeigen unser Ticket und steigen auf die “Happy Hooker” die sich anscheinend öfters zwischen den Aran Islands und Doolin “prostituiert”.

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Die Seeluft ist traumhaft. Man schaut den Wellen zu wie sie an das Boot schlagen. Es riecht nach Meer. Irgendwann will ich mal am Meer wohnen. Irgendwie ein magischer Ort. Egal ob über oder unter Wasser. Wir schauen in die Ferne und genießen die Fahrt. Der Weg ist das Ziel. Über die Reling gelehnt beobachten wir das Wasser und die verdrängten Wellen. Und plötzlich, fast unbemerkt hüpft ein großer Fisch zwischen den Wellen sanft auf und ab. Ein Delfin!!! Ein einzelner Delfin schaut vorbei um “Hallo” zu sagen. Und wir grüßen freudig zurück. Was ein Glück Mensch. Ich mag die Viecher gerne und beim Schreiben bekomme ich bei der Erinnerung wieder feuchte Augen. Fragt mich nicht warum ich finde diese Tiere einfach unglaublich sympathisch:)

Dustin wie er wohl heißt (wie wir später erfahren) begleitet uns in paar Minuten und macht sich dann wieder auf zu seinen Kollegen.

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Nach ca. 30 Minuten Fahrt erreichen wir die Insel Inisheer. Als wir vom Boot steigen warten schon jede Menge Pferdekutschen die eine Inselrundfahrt anbieten. Wir wollen uns eigentlich nur ein bisschen die Beine vertreten und vielleicht mal beim Leuchtturm der Insel vorbei schauen. Doch die Insel ist größer als vermutet und so entschließen wir uns einen Kutscher auf fragen ob er uns zum Leuchtturm fährt.

Bis zum Leuchtturm kommen wir leider nicht ganz aber er bietet uns an soweit zu fahren wie es geht und uns dann den Weg zu zeigen. Gesagt getan! Unser Fahrer (ich weiß leider den Namen nicht mehr) und sein Pferd Sam erzählt uns jede Menge über die Insel und seine ca. 250 Einwohner. Die meisten sprechen hier Irish.  Es gibt einen Flugplatz, eine Schule und ein paar Lebensmittelgeschäfte. Er erklärt uns dass die hunderte von Feldern die hier verstreut sind schon vor über 250 Jahren gebaut wurden. Einfach nur aus Natursteinen. Als Lieferant für Stein diente die Insel selbst. Heute sind teilweise noch Felder in den “Stone Cells” oder es wird Vieh gehalten.

Ein Stückchen weiter sieht man in der Ferne ein Schiffswrack liegen. Das Schiff lief hier 1960 auf und wurde einfach liegen gelassen. Die Besatzung konnte gerettet werden, die Fracht allerdings war hinüber.

Luftlinie ca. 2,5 km vom Leuchtturm setzt er uns an einem steinigen Strandweg ab. Hier endet der mit dem Pferdewagen befahrbare Bereich. Ich biete Sam einen Apfel an, doch der Kutscher erwidert: “He only drinks Guinness”. Na dann Cheers:)

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Wir machen uns auf den Weg zum Leuchtturm. Der Leuchtturm ist leider nicht zugänglich für Touristen. Daher nehmen wir die Küstenroute und nähern uns ihm von der Linken Seite. Leuchttürme sind faszinierende Bauten. Irgendwie romantisch und abenteuerlich stehen Sie an den Küsten und trotzen Wind und Wetter.

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Vom Leuchtturm wieder zurück sind es ungefähr 3,5 km. Wir laufen gemütlich zurück und genießen die Aussicht und die traumhafte Luft. Wir beenden unseren Inselbesuch vor eine Kneipe in Lurgain am Hafen bei einem (oder zwei) Bier.

Zurück fahren wir mit einem kleinen “Umweg” an den Cliffs of Moher vorbei. Doch dazu gibt es mehr im nächsten Blogbeitrag.

Schönen Sonntag Euch!

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Im Studio mit Ann-Kristin

Eine knappe Woche ist es her, dass ich mich mit Ann-Kristin im Studio getroffen habe. Ich habe mir dieses Jahr vorgenommen ein paar mehr Portrait-Shootings neben den Hochzeiten zu machen. Ann-Kristin hatte ich in der Model-Kartei entdeckt und direkt angeschrieben. Nach einem Vorgespräch ging es dann letzte Woche ans Fotografieren.

Die liebe Edyta war auch mit von der Partie und hat sich ums Make-Up gekümmert, danke auch nochmal dir!

Alle Portraits sind vor schwarzem Hintergrund mit einer Lichtquelle entstanden. Fotografiert wurde meistens mit 70-200mm. Geblitzt mit Walimex Blitz und Softbox ohne Wabe. Bearbeitet habe ich die Bilder in Photoshop. Der Look kommt dann per Lightroom am Ende drüber. In diesem Fall ist es das Kodak Gold 200 +++ VSCO-Preset für Canon. Mir war im Nachhinein der Hintergrund doch teilweise einen Tick zu dunkel. Man hätte noch ein paar cm näher ran gemusst. Beim nächsten Mal.

Laune gemacht hat es in jedem Fall und war auch nicht das letzte Shooting dieser Art. Wobei ich ja je mehr ich im Studio bin wieder Bock bekomme nach draußen zu gehen:)Wie auch immer hier nun erstmal ein paar Bilder vom Make-Up und dann natürlich auch Bilder vom Shooting selbst! Viel Spaß.

Bei Fragen meldet Euch oder hinterlasst einen Kommentar.

Ihr habt auch mal Lust hat auf so ein Shooting? Dann schreibt mir einfach!

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Clifden und der Weg zu den Cliffs of Moher

Nach einem entspannten Abend in Clifden und einer erholsamen Nacht starten wir den Tag bei einem wieder leckeren Frühstück in unserer großzügigen Unterkunft. Das Bed & Breakfast Hotel heißt “All the Two’s”. Es heißt so weil die Telefonnummer 095 22222 ist:)Ausgefuchst! Unsere Gastgeberin Maureen ist super nett. Frühstück ist prima. Das Haus ist riesig! Es gibt sogar ein großes Kaminzimmer in dem man sitzen kann.

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Spaziergang durch Clifden

Nach dem Frühstück beschließen wir das Auto zu laden und noch einen Spaziergang durch Clifden zu machen. Wir hatten gestern nicht mehr allzu viel von dem kleinen Städtchen gesehen. Wir besuchen die örtliche Kirche und und schauen auch im kleinen Hafen vorbei. Der ist heute morgen erstaunlich wasserarm. Ein paar Fischer erzählen und dass die Gezeiten hier Abends wieder 5m an Wasserhöhe rein schaufeln. Unglaublich eigentlich. Jetzt könnte man nicht mal auf die am Boden liegenden Schiffe springen. Bei Flut kann man sogar eben vom Ufer aus einsteigen.

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Clifden Sky Road Loop

Etwas oberhalb des Yachthafens geht eine kleine Straße (die Skyroad) ab in den Westen der Landzunge auf der Clifden liegt. Wenn ihr da seid dann auf jeden Fall mal raus fahren. Nach ca. 5 Minuten Fahrt auf der sehr engen Straße kommt ihr an einen Aussichtspunkt. Die Aussicht da oben über die zerklüfteten Halbinseln ist wunderschön.

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Ab in den Süden auf dem Wild Atlantic Way

Wir verlassen Clifden in Richtung Süden auf der R341. Eigentlich bleiben wir fast immer auf dem Wild Atlantic Way. Die Route mit der meist schönen Aussicht auf den Atlantic. Sie schlängelt sich die komplette Küste von Donegal im Norden bis Cork in den Süden und ist knapp 2.500 km lang.

Wenn ihr auch ein bisschen hören wollt was da so los ist dann schaut einfach mal in dieses Video rein. Der Musiker Solomon Grey hat hier seinen ganz eigenen Soundtrack vom Wild Atlantic Way aufgenommen.

Die Landschaften hier auf diesen Straßen in den Süden könnten verschiedener nicht sein. Man kommt von weißem Sandstrand über rauhe und wilde Berge bis hinzu steilen und eindrucksvollen Steilküsten hier an allem vorbei. Während ich mir die Bilder hier wieder anschaue und schreibe bin ich hin und her gerissen ob wir doch etwas zu schnell unterwegs waren. Oder hätten wir sogar noch mehr sehen können? Wohl nicht. Es war ohnehin schon anstrengend und wir haben unglaublich viel gesehen.

Ich denke es war gut so wie es war. Sonst hätten wir es wohl nicht so gemacht:)

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kurzer Zwischenstop am Dunguaire Castle

Ungefähr 50 km vor unserem eigentlich Ziel Doolin kommen wir im Städtchen Kinvara an einer Burg vorbei an der wir spontan halten. Das Schloss wurde 1520 erbaut und die Räumlichkeiten werden heut noch rege genutzt. Und das nicht nur als Touristen Attraktion. Als wir dort sind, wird gerade einer der Säle für eine Feier hergerichtet. Ziemlich schick!

Der Eintritt kostet 6,- Euro und der Ausblick den man innen drin und ganz oben hat entlohnen voll und ganz.

Ach ja:)als wir auf dem Parkplatz schräg gegenüber der Burg halten treffen wir ein paar Hühner die neugierig ums Auto schleichen. Die drei Mädels samt Hahn sind echt aufdringlich und wollen schon fast ins Auto springen. Als mein Vater allerdings anfängt zu füttern haben sie nur noch Augen für ihn!

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Doolin, County Clare

Weiter geht es Richtung Ballyvaughan auf der 477 Richtung Küste. Vorbei an Blackhead. Murroogh. Derreen. Ungefähr 40 Minuten später sind wir in Doolin. Dort angekommen fragen wir in der herrlich gelegenen Seaview Pension nach einem Zimmer. Leider sind Dara und Niall schon voll ausgebucht. Daher schauen wir weiter und finden ein wenig die Straße runter das Dunroman House. Es ist etwas tiefer gelegen als das Seaview. Martina die Gastgeberin empfängt uns herzlich und zeigt uns die verfügbaren Zimmer. Passt wunderbar für uns. Ein großes Zimmer mit Doppel und Einzelbett. Das Gasthaus ist nett und gemütlich eingerichtet. Nicht ganz so kitschig wie unsere bisherigen Pensionen. Martina ist eine super nette Gastgeberin. Fast die netteste unserer Reise würde ich sagen. Auf Martinas Tipp hin gehen wir noch ins Mc Dermott, eine Kneipe etwa 500m die Straße runter, zur Nahrungs- und Bieraufnahme. Es gibt Irish Stew und Smithwicks:)

Der nächste Tag wird spannend – auch was die Bilder angeht: Wir fahren zur See, treffen auf wunderschöne Felsformationen und auch wieder auf tierische Freunde. Also auch den nächsten Beitrag nicht verpassen!

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