Sacré-Cœur und Montmartre

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So lange hatte ich es schon vor. Endlich mal wieder nach Paris. Bilder machen. Wenn man an Paris denkt hat man Bilder im Kopf, definitiv. Für mich ist es irgendwie nicht nur der Eiffelturm. Es sind viel mehr kleine Straßen. Alte Häuser. Rustikale Cafés mit Menschen die davor sitzen, die vorbeigehenden Leute beobachten und Schwatzen. Menschen die mit Baguette unterm Arm zur Arbeit gehen. Die Wirklichkeit ist meist nicht ganz so romantisch.

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Nichts desto trotz hat diese Stadt ihren ganz eigenen, verschrobenen, geheimnisvollen und auch liebenswerten Charakter, wie ich finde.

Die ersten beiden Tage starteten mit einem lieben Freund. Wir trafen uns freitags abends und zogen zwei Tage zusammen durch die Stadt.

Egal ob zu Fuß, auf dem Rad, oder auf steilen Treppen der wichtigsten Gebäude — gefühlt haben wir mehrere dutzend Kilometer zurück gelegt. Die wenigste Strecke davon mit der Metro. Man sieht zu Fuß (oder auf dem Rad) einfach am meisten. Der Fahrrad-Verleih-Service hier heißt Velib’ KLICK. Wenn man die Fahrräder immer nur kurz von Station zu Station nutzt ist das eine preiswerte Alternative zu Metro.

Sacre Coeur und Montmartre am Morgen

Als aller erstes ging es am Samstag morgen - in aller Herrgotts Frühe auf zur römisch-katholischen Wallfahrtskirche die über ganz Paris auf einem kleinen Hügel front. Dem Montmartre.

Der früher Vogel fängt den Wurm. Meistens zumindest. In unserem Fall waren wir zu früh. Die Kuppel des Sacre Coeur öffnet erst um 9:30 Uhr. Daher heißt es Aussicht genießen, ein bisschen Monmartre erkunden und Touristen beobachten :)

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Dafür sind wir dann wenigstens die Ersten als die Kuppel eröffnet wird. Aber — oh wunder: Wir haben nahezu keine Mitstreiter beim 422 Stufen-Aufstieg in den Kirchen-Olymp. Oben angekommen, völlig außer Atem ist die Aussicht wunderschön wenn auch etwas enttäuschend. Der Eiffelturm ist wegen des diesigen Wetters leider nicht zu sehen. Dafür haben wir lange, lange dort oben die Aussicht genossen.

Ja man muss die Dinge sacken lassen. Genießen. Die Augen erholen. Entspannen und Eindrücke aufsaugen.

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