Social Media Detox

18. Dezember 2017

Den Begriff “Social Media Detox” hatte ich das erste Mal in Schweden auf dem Way Up North “Kongress” gehört. Dort hatten die lieben Kollegen Jeremy und Ash Parson davon gesprochen, dass sie aktuell (2016) der Social Media Welt komplett entsagen. Ich kann mich an den darauffolgenden Vortrag der Parsons erinnern wie an keinen sonst. Die Beiden hatten einem (teilweise recht schmerzhaft) aufgezeigt was am Ende wirklich zählt.
Echte Begegnungen. Echte Bilder. Echte Geschichten. Geschichten von Menschen. Egal ob eine Hochzeit, eine Taufe, eine Adoption, ein Geburtstag oder sogar eine Sterbebegleitung. Ereignisse die wirklich zählen im Leben. Und es sind nicht nur die Hochzeiten an tollen Locations, mit tollen Klamotten und schicken Autos die zählen. Die Parsons zeigten an diesem Tag authentische Reportagen von Ereignissen von einzigartigen Menschen. Die Bilder und die Herangehensweise haben mich nachhaltig beeindruckt. Und der Vortrag der sympathischen Amerikaner hallt in meinem Kopf immer noch nach. Auch noch nach mehr als 1 Jahr. 

Und vor ungefähr 2 Wochen, fängt Nils Hasenau in seinem Podcast an über die Social Media Enthaltsamkeit zu sprechen. Über Sinn und Unsinn seine Zeit in den sozialen Netzwerken zu verbringen und ob es nicht besser ist diese Zeit in die eigene Webpräsenz(en) zu stecken. In meinem Fall sind dass diese beiden hier:

Hochzeiten // www.der-wiegelmann.de
Business-Portfolio // www.marcwiegelmann.de

Ohne auch nur einen Zweifel ist das für mich so. Bei Facebook bin ich mir zu 100% sicher. Von meiner Fanseite werde ich mich daher Ende des Jahres verabschieden und sie löschen! Die Pflege war nie wirklich regelmäßig und es gab auch keine außergewöhnliche Anfragen über Facebook die ich nicht auch auf anderen Kanälen bekommen hätte!

Im Fall von Instagram bin ich mir nicht ganz sicher. Im Sinne einer “Entgiftung” müsste dieser Kanal auch erstmal sterben…eigentlich. Allerdings hatte ich dieses Jahr 2 Hochzeiten über Instagram bekommen – daher bleibt dieser Kanal in 2018 bestehen und wird noch konsequenter bespielt. 

Fokussierung heißt das Zauberwort. Wie so oft schon im Leben:

Where the focus goes, energy flows!

Das krasse ist, ich glaube nicht dass ich die Facebook-Fanpage vermissen werde. Und obendrein auch niemand außer mir 🙂

Meine Überlegung im Hinblick auf Facebook ist hier eher auf meinem privaten Profil wieder aktiver zu werden.

Soviel für den heutigen Montag Abend. Wer Bock hat darf hier gerne öfter vorbei schauen und auch Kommentare hinterlassen. Ich würde mich freuen.

Habt einen schönen Abend und genießt ihn vielleicht mal ohne den Gang zu Facebook!

Kommentare
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Defintiv Gedankenhygiene zum Einen 🙂
Ich habe mir schon so oft vorgenommen da was zu posten, mir Gedanken zu machen, Struktur rein zu bringen etc. Aber meine Kunden sind da eigentlich nicht (vielleicht wären welche gekommen hätte ich mehr gemacht…kann sein!). Und am Ende macht es nur den Kopf voll…

Warum soll ich dann da Energie investieren wenn ich sie lieber wo anders rein packen würde wo es eventuell mehr Sinn macht?!

Moin Kollege,hmm, spannendes Thema. Ich frage mich, ob das nicht nur ein aktueller Hype ist, eine Modeerscheinung, der viele nachlaufen, “weil es hip ist”. Provokant gefragt, wieso sollte es funktionieren? Weil du mehr Zeit hast? Weil du das ständige hier-mal-kurz-surfen-da-mal-kurz-gucken weglässt und auf einmal Zeit für ein Shooting mit “echten Bildern” hast? Oder geht diese Rechnung auf, weil man mit dem Weglassen von Facebook Gedankenhygiene betreibt?
Sollte man mal bei nem echten Bier ausdiskutieren… 😉

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