VSCO – Visual Supply Co

Der eine oder andere weiß dass ich viel mit den Lightroom Presets von VSCO arbeite. Da ich (fast ausschließlich) in Lightroom unterwegs bin nutze ich die Presets eigentlich fast immer. Die Presets verpassen den Bildern eine analogen Look und ist auf die entsprechende Kamera abgestimmt. VSCO greift Korn, Tönung und Look von verschiedenen analogen Filmen auf und packt sie in viele einzelne Lightroom Voreinstellungen (sogenannte Presets). Die Presets „tönen“ die Bilder aber nicht einfach, sondern arbeiten mit Kamerakalibrierung, den Gradationskurven und den Luminanz, Farbton und Sättigen Dialogen in Lightroom.

Aber es gibt VSCO nicht nur für Lightroom. Die amerikanische Software Schmiede bietet auch noch ein paar weitere coole Programme und Features. Mehr darüber im heutigen Blogpost.

VSCO Film für Lightroom

Bildschirmfoto 2015-04-12 um 07.04.58

Welches Preset für welches Bild?

Das ist echt eine schwierige Frage. Ich versuche bei meinen Bildern in einer Serie keine verschiedenen Presets zu nehmen. Daher habe ich auch nicht allzu viele Lieblings-Presets die ich immer nutze. Ich habe in der Regel eins für meine Hochzeiten und eins für meine restlichen Bilder. Diese sind Weißabgleich und Grundeinstellungen angeht an meinen Geschmack angepasst. Meist habe ich sie noch in mehreren Stärken gespeichert.

Insgesamt habe ich aber nicht nur 2 die mir gut gefallen sondern ungefähr 5-10 Stück.

Nicht jedes Preset passt zu jedem Bild. Je nach Lichtsituation oder sogar „Reiseland“ passt manchmal das eine oder das andere Preset besser. Das muss man einfach testen. Das hier sind die Presets die ich meistens benutze:

  • Fuji FP-100c (Farbe)
  • Fuji FP-3000+ (Farbe)
  • Agfa Scala (S/W)
  • Fuji Velvia 50/100 (Farbe) – das war früher zu analog Zeiten auch tatsächlich mein Lieblingsfilm 🙂
  • Kodak Royal Gold (Farbe)
  • Fuji Neopan 400 (S/W)

Außerdem mache klicke ich immer mal wieder bei neuen Bilderserien durch die Presets und schaue ob mir vielleicht mal wieder ein Neues gefällt.

Ohne die Lightroom-Presets von VSCO wollte ich nicht mehr sein 😉

VSCO Cam für iPhone, iPad und Android

VSCO Cam iPad - Marc Wiegelmann

Seit geraumer Zeit gibt es bei VSCO nun auch Apps für Smartphone und Tablets. Sowohl für Apple als auch im Google Play Store. Wenn ich auf Reisen bin habe ich seitdem ich die Fuji X100T besitze immer die VSCO Cam App benutzt um meine Bilder unterwegs zu bearbeiten. Das funktioniert dank direkter Wifi-Übertragung aufs Tablet hervorragend!

Bilder unterwegs bearbeiten mit VSCO Cam

Die Bearbeitung der Bilder mit der App funktioniert prima und vor allem schnell. Ich hatte in Vietnam das Problem, dass ich mit Snapseed von Google mir jedes Mal gemerkt hatte wie ich die Bilder bearbeitet hatte und das dann für jedes Bild wieder machen musste. Copy & Paste war (damals) nicht möglich. Mittlerweile seit dem letzten Update funktioniert das. Allerdings bietet VSCO Cam doch noch mehr Features. Und da ich so oder so schon auf die Lightroom Presets stehe liegt die VSCO App da nahe.

Die App bietet neben den VSCO Presets noch einiges mehr an Features. Unter anderem kann man mit ihr folgende Bearbeitungen vornehmen:

  • Belichtungskorrektur
  • Farbtemperatur
  • Kontrast
  • Beschneiden & Drehen
  • Tiefen- und Lichter färben
  • Vignettierung
  • Sättigung
  • uvm.

Screenshot VSCO Cam iPad 02 - Marc Wiegelmann

Screenshot VSCO Cam iPad 03 - Marc Wiegelmann

Ein unschätzbar geiles Feature (gerade auf Reisen) wenn man nicht ewig mit Bildbearbeitung verbringen will ist die Copy & Paste Funktion. Dazu bearbeitet man einfach ein Bild und kann dann in der Bildübersicht (Library) die Einstellung in beliebig viele Bilder mit einem „Klick“ einfügen. Seit es dieses Feature in VSCO Cam gibt kann ich mir die App echt nicht mehr wegdenken. Wirklich ein Traum wenn man gerade mal schnell 10 Bilder bearbeiten und direkt verschicken/posten möchte.

Screenshot VSCO Cam iPad 05 - Marc Wiegelmann

Exportieren funktioniert natürlich auch aus VSCO Cam. Man kann einfach in den Bilder Ordner auf dem Gerät sichern. Oder natürlich auch auf die einschlägigen Plattformen Facebook, Twitter, Instagram und Co. hochladen.

Screenshot VSCO Cam iPad 06 - Marc Wiegelmann

Synchronisation zwischen allen VSCO Cam Geräten

Man hat außerdem bei VSCO Cam die Möglichkeit alle Bilder die man bearbeitet hat automatisch mit allen Geräten auf denen die App installiert ist synchronisieren zu lassen. Das ist manchmal echt praktisch und bei mir dauerhaft eingeschaltet.

Screenshot VSCO Cam iPad 08 - Marc Wiegelmann

VSCO Grid und VSCO Journal

Screenshot VSCO Cam iPad 07 - Marc Wiegelmann

Die Jungs und Mädels von VSCO bieten auch seit einiger Zeit eine eigene Community an. Man kann entweder Bilder in eine Art „Instagram“ Stream posten – den sogenannten Grid. Oder wenn es etwas mehr zu sagen gibt, bekommt man mit dem VSCO Journal auch die Möglichkeit zu bloggen.

Grid

Ich habe im Moment hier noch keine Bilder drin. Ein Blick in den Grid lohnt sich aber aus meiner Sicht. Hier findet man eine Vielzahl an inspirierender Bilder. Ich schaue hier immer mal wieder gerne rein.

Journal (ein Selbstversuch auf Reisen!)

Das Journal hingegen finde ich echt interessant. Nicht für den alltäglichen Gebrauch bzw. für „normale“ Blogposts. Dazu mag ich den Blog hier zu sehr. Wofür ich es eher nutzen würde ist fürs kurze und knappe Bloggen unterwegs. Bilder unterwegs mit dem iPad/iPhone in VSCO Cam bearbeiten ist eine feine Sache. Wenn ich allerdings heim komme mache ich das gleich so oder so noch einmal „ordentlich“ in Lightroom. Wenn ich jetzt schon hier auf dem Blog von unterwegs gebloggt habe muss ich entweder…

  • …alle Bilder ersetzen mit den in Lightroom bearbeiteten oder
  • noch einmal posten

Und da das ausführliche Bloggen auf Reisen viel Zeit kostet, fehleranfällig und auch eine ziemliche Frickelei mit der WordPress App ist werde ich bei längeren Reisen jetzt mal das Journal testen. Die Bloggerei ist hier einfach und schlicht. Bilder mit umformatiertem Text und fertig. So kann man trotzdem (wenn man möchte ;)) während der Reise folgen. Ein ausführlicher Bericht folgt dann im Anschluss hier auf dem Blog.

Ich möchte mich mehr auf die Reise konzentrieren und „Berichtsschnipsel“ und Erlebnisse werden ins gute alte analoge Notizbuch geschrieben und dann später übertragen und gebloggt. Mal schauen ob das funktioniert (und überhaupt Sinn macht).

Mein Journal findet ihr dann hier und den ersten Eintrag gibt es in den nächsten Tagen.

Vielleicht sieht man sich da mal 🙂

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