Review: Workshop Studiofotografie Grundlagen

Natalie von hinten beleuchtet mit Streiflicht aus Octoabox und von oben mit Beautydish!

Grundlagen Workshop im Atelier Weisches Lischt in Oftersheim

Am letzten Sonntag war es nun endlich soweit und um 10 Uhr ging es los zum Workshop nach Oftersheim. In diesem Beitrag hier soll es heute erstmal einen kleinen Überblick über die behandelten Themen geben und im nächsten Blogbeitrag natürlich auch die Ergebnisse (bzw. meine Ergbenisse). Sollten die anderen Teilnehmer auch noch Bilder ins Netz stellen werde ich natürlich noch Links posten – is’ klar! Nun aber erstmal zum Ablauf und den Themen sowie ein paar Bildern von den Setups und dem ganzen Workshop Tag.

Sonntag 10 Uhr in Oftersheim

Wie schon erwähnt gehts um 10 Uhr los. Wir starten mit der Theorie und ganz zu Anfang einer kleinen Vorstellungsrunde zum kennenlernen. Micha Müller erklärt uns was man im Studio alles haben muss, bzw. haben sollte. Es geht wirklich von den Basics wie den Räumlichkeiten selbst (die Größe, die Höhe eines Studios) über die Blitzstative bis hin zu den Blitzen und den dazugehörigen Lichtformern. Micha beantwortet alle unserer Fragen und hinterfragt auch immer wieder. Anhand von Dolly (der Schaufensterpuppe) erklärt Micha nochmal die Wirkung des Lichts auf das Model. Schon anhand von Dolly wird deutlich wie wichtig sowohl die einzelnen Lichtformer als auch der Abstand der Blitze zum Model sind und wie sich die Lichtsituation ändert wenn man nur kleine Positionskorrekturen vornimmt.

Auch Zubehör wie Hintergründe, Belichtungsmesser, Funkauslöser, Reflektoren kommen natürlich zur Erwähnung und nachher selbstverständlich auch zur Verwendung.

Auf gehts zur Praxis!

Nach der Mittagspause beim Italiener um die Ecke geht’s auf zum nächsten und spannendsten Teil – der Praxis! Für den Praxisteil wird es verschiedene Lichtsituationen zu knipsen geben. Von der Highkey Aufnahme mit viel Licht bis hin zur Lowkey Aufnahme mit ganz wenig Licht. Fotografiert wird mit bis zu maximal 2 Blitzköpfen der Firma Hensel. Wir starten mit einem simplen Setup mit nur einer Lichtquelle bei der ein Schattenwurf explizit gewünscht sein soll. Fotografiert wird auf einem weißen Hintergrund der weit ausgezogen wird um möglichst wenig vom Übergang “Wand zu Boden” zu sehen. Seeeehr geduldig und sehr nett noch dazu hat uns Nati als Model hier geholfen unsere Fotopraxis zu verbessern. Wer mehr von Nati sehen möchte schaut entweder hier in der Model Karte KLICK oder wartet bis zum Wochenende da kommen dann natürlich noch fertige Bilder hier auf dem Blog.

Insgesamt testen wir uns durch 4 verschiedene Licht und Hintergrundsituationen. Jeder kann einzeln und in Ruhe fotografieren und wenn Fragen sind ist Micha natürlich da um zu helfen und auch einzugreifen wenn man mal ganz auf dem Schlauch steht:)Micha erklärt natürlich vor jedem Setup noch einmal was genau erreicht werden soll und fragt auch gezielt nach um zu Testen ob wir aufgepasst haben:Paber ich glaube da hat sich niemand verstecken müssen!

Die Letzte Beleuchtungssituation soll nachher in ein Composing gebaut werden (dazu auch mehr im nächsten Blogeintrag). Aus diesem Grund wird hier vor grauem Hintergrund fotografiert. Im Laufe des Tages merkt man erstmal wie anstrengend dann doch der Job des “Germanys Next Top Model” sein kann. Mein Fall wär es nicht und an Nati’s Stelle hätte ich mich selbst schon lange erschlagen während der ganzen Zeit:Pwirklich Respekt und auch nochmal danke an dieser Stelle!

Fazit!

Ein wirklich gelungener Tag von Anfang bis Ende. Mit Wissen dass man sich merken kann, weil es wirklich anschaulich näher gebracht wurde. Dazu sei gesagt, dass die Atmosphäre im “weischen Lischt” echt super angenehm und mehr als nett ist! Das ganze Team kümmert sich wirklich sehr! Es gibt den Tag über auch Snacks und sowieso immer genügend Getränke und Kaffee! Mag nicht übertreiben aber es ist wirklich ein Traum! Ich würde jeder Zeit wieder einen Workshop beim Team Hollywood und dem Atelier Weisches Lischt buchen – soviel steht fest! Er war jeden Cent wert und ich kann ihn absolut weiter empfehlen!

Zu den technischen Details sowie den einzelnen Aufnahmesituationen gibst wie schon gesagt nächstes Mal mehr. Hier nun noch der Link zum Blogeintrag auf dem Blog des Ateliers KLICK

Und ausnahmsweise wünsche ich nun mal allzeit “weisches Lischt”!:)

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  • 6. Dezember 2010 - 23:03

    corinna - Hallo Marc,
    das hast du alles gut beschrieben…

    ich kann mich Deinem Bericht und das große DANKE nur anschließen.

    guten Grip für die Woche

    lg corinnaAntwortenCancel

  • 7. Dezember 2010 - 02:16

    bidundmehr - Ei, das war sicher nett anzuschaun.
    Was nennt sich denn dieser Grauton des HG Systems ?
    Ich habe mich damals beim Videobesuch schon gewundert, daß die graue Rolle ein viel dunkleres grau ist als ich es habe.
    Bringt das beim freistellen per “weischem Lischt” Vorteile, dem helleren grau gegenüber ?AntwortenCancel

    • 11. Dezember 2010 - 11:23

      Michael Mueller - Hallo bidundmehr!

      Bei unserem Hintergrund handelt es sich um den “charcoal grey” Hintergrund. Der is ein wenig dunkler. Bei unserer Lichtsetzung und Ausleuchtung wird der meist 50% grau und eignet sich damit wunderbar zum Überlagern.

      Gruss, Micha …AntwortenCancel

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