Melibokus

Klingt ein bisschen wie Hokus Pokus! Ist es auch. Zumindest wenn man bei Nacht da hochfährt. Von meiner unglaublich entspannten Reise auf den 517m hohen Berg im Odenwald will ich heute erzählen. Viel Spaß!

Auf die Idee hatte mich eine Freundin gebracht als ich sagte ich würde gerne mal Sterne fotografieren. Dort sollte die Aussicht toll sein – und das war sie auch. Aber so weit war ich da leider noch nicht. Daher hier von Anfang an…

Anfahrt

Zum Fuße des Melibokus zu kommen ist nicht sonderlich schwer. Auf der Seite des ersten Odenwälder Drachen- und Gleitschirm-Clubs ist die Anfahrt ganz gut erklärt. Wenn es dann allerdings Nachts ist und man gerade ziemlich geschafft von einer Hochzeitsfeier kommt. Dann wird’s schwieriger…!

Mein Weg führte Richtung Schloss Auerbach und schon beim „Einstieg/der Einfahrt“ in den angeblichen Weg hatte ich mich gewundert. Es war mehr ein Waldparkplatz mit Kies und Schotter. Aber egal die Richtung hat gestimmt. Das konnte ich auf dem Handy sehen. Nach ein paar huundert Metern wurde der Weg schmaler. Es wurde von Meter zu Meter ein einfacher Wanderweg. Nicht viel breiter als 3 Meter. Klar hatte ich mich gewundert aber ich wusste das man hoch kommt von daher konnte nicht viel schief gehen. Dachte ich jedenfalls…

Doch das Gras wurde höher und der Weg noch enger. Die nächste Abzweigung war noch gute 500 Meter weg. Der Puls ging schneller. Wenn ich jetzt stecken bliebe müsste ich den ganzen Weg wieder Rückwärts zurück. Stehen bleiben wollte ich auch nicht. Also weiter. Nach ca. 600m komm ich an eine Kreuzung wo es dann mit asphaltiertem Weg weiter ging. Zum Glück. Noch ein paar Kurven und ich war endlich oben!

Der Melibokus als Fotolocation bei Nacht

Eigentlich war der Plan eine extreme Langzeitbelichtung zu machen. Ich dachte an 10-30 Minuten. Dazu ist es allerdings auf dem Melbokus zu hell. Viel zu hell. Der alte Funkmast ist rot beleuchtet (siehe auch die Bilder) und da ist es wirklich schwer nicht alles rot gefärbt zu haben. Nichts desto trotz ist die Location da oben zum Knipsen ideal und wunderschön. Der Ausblick (ich denke gerade bei Nacht) ist spektakulär.

Die Bilder hier im Blogbeitrag haben Belichtungszeiten zwischen 30 und maximal 60 Sekunden. Das Titelbild ist ein Panorama aus 5 Bildern. Ich habe versucht nicht höher als ISO 1600 zu gehen um das Rauschen in Grenzen zu halten. Fotografiert wurde natürlich auf einem Stativ fotografiert. Ich nutze dieses hier von Walimex. Ist nicht teuer aber trotzdem schwer und stabil. Der Stativkopf ist nicht wirklich optimal und ziemlich gewöhnungsbedürftig. Wenn man nicht dauernd verstellen muss geht es aber prima. In diesem Fall war mir der stabile Stand wichtiger als Flexibilität.

War jemand schon mal da oben? Habt ihr vielleicht Langzeitaufnahmen? Sagt Bescheid – ich würde mich freuen!

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