Fuji Feature Freitag – ND Filter

Ein tolles Feature welches ich mittlerweile nicht mehr missen möchte ist der „eingebaute“ ND-Filter bei der X100T. Ein ND-Filter wie zum Beispiel dieser hier KLICK macht es möglich auch bei Tageslicht mit längeren Belichtungszeiten zu fotografieren. Sinn macht das zum Beispiel wenn man einen fließenden Bach, einen Wasserfall oder zum Beispiel fahrende Autos „verwischen“ lassen möchte.

ND-Filter Fuji X100T Silver

Der eine oder andere mag jetzt sagen: „Dann wartet man einfach bis es etwas dunkler ist!“ Stimmt im Grunde auch. Hier im Beispiel wäre das auch bald möglich gewesen. Einfach warten. Aber wenn es taghell ist und ihr etwas verwischen lassen wollt hilft auch Blende 32 nichts…! Ich hatte das schon und habe mir mit eine UV und einem POL-Filter geholfen. Dank RAW und mit ein paar Tricks kriegt man es dann schon hin.

Diese Trickserei ist mit der Fuji nicht mehr nötig (wobei die Trickserei wahrscheinlich einfach in der Kamera passiert!). Denn die Fuji hat einen eingebauten ND-Filter der es einem Möglich macht auch bei hellerem Licht noch mit langen Belichtungszeiten zu fotografieren.

Wieviel Licht wird blockiert?

Laut Fuji wird das Licht um 3 Blendendstufen reduziert. Klar, einen sehr starken Neutraldichtefilter wird die Fuji nicht schlagen können. Aber für mich ist es mittlerweile echt wichtig nicht so viel zu schleppen. Und daher kommt mir auch dieses Feature sehr gelegen. UND ich habe die Funktion auch tatsächlich schon mehrmals benutzt.

65/365 Neutral Density Filter // Fuji X100T

Marrakech-150211-0117

Den Unterschied zwischen ND-Filter an/aus habe ich heute mal mit dem iPhone fotografiert. Mit dem eingeschalteten ND-Filter kommen wir bei Blende 8 auf eine Belichtungszeit 1/20 Sekunde (bei Blende 13 auf 1/13s). Ohne Filter liegen wir hier bei einem 1/160 (bei Blende 13 bei einem 1/100). Das würde nicht ganz reichen um verwischte Autos zu bekommen. Außer sie fahren 350 km/h 🙂

Beispielbild Fuji X100T mit ND-FilterBeispielbild Fuji X100T ohne ND-Filter

Bestimmt keine Funktion die man jeden Tag braucht. Aber spätestens wenn ihr am nächsten Wasserfall oder an der nächsten Straße steht und etwas verwischen lassen wollt werdet ihr sie nicht mehr missen wollen!

Kleiner Tipp wenn es nicht ganz zum „Verwischen“ reicht…

Solltet ihr es nicht ganz verwischt kriegen weil ihr die Belichtungszeit nicht mehr langsamer bekommt? Soll heißen es ist gleißend hell und weder der Filter noch die kleinste Blenderöffnung hilft weiter? Dann versucht einfach so lange überzubelichten bis ihr den Verwischen-Effekt bekommt. Wichtig ist dass ihr hierbei im RAW-Format fotografiert. Dann könnt ihr anschließend in Lightroom bzw. im RAW-Konverter die Belichtung wieder runter drehen. Das ist nicht der Königsweg, aber wenn gar nichts mehr geht besser als nichts!

In diesem Sinne…ein schönes Wochenende.

  • Susanne - Sehr schöner Artikel, lieber Marc- vielen Dank!
    Deine Bilder sind klasse! Man merkt wie sehr Du deine Kamera liebst und die Fotografie!
    ABER: Hast du die Kamera etwa auf die Brüstung gestellt, als Du das Display mit den I-Phone fotografiert hast…???? Uuuaaa!
    LG SusanneAntwortenCancel

    • marcw - Susanne 🙂 Danke Dir! Es war Seeh. windstill an diesem Tag. Sonst hätte ich ein Stativ genommen. Aber Licht war schön und ich hatte keins. Daher musste es so gehen!AntwortenCancel

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