Erster Eindruck Fuji X100T

Hätte man mir vor 4 Jahren gesagt dass ich mich Mal über ne Kompaktkamera freue wie ein kleines Kind wäre ich kopfschüttelnd weg gegangen. Heute sieht die Welt anders aus. Seit knappen drei Monaten habe ich auf sie gewartet. Auf der Photokina hatte ich sie das erste Mal in der Hand. Die Rede ist von der Fuji X100T.

Wo fange ich jetzt am Besten an. Schwierig. Am Besten von vorne…

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Der erste Eindruck

Die Kamera macht trotz kleinem Format einen sehr guten Eindruck. Die Verarbeitung ist wertig. Die X100T hat ein ordentliches Gewicht ist aber für Ihre Größe nicht zu schwer (ca. 440g). Lediglich das Schnellwahlrad auf der Rückseite lässt sich für meinen Geschmack etwas leicht drehen. Angeschaltet findet man sich trotz ziemlich gefülltem Display doch recht schnell zurecht. Die Bedienung des Blenden-Einstellrings und der Drehräder für die Belichtungszeit erschließen sich sofort.

Der erste Eindruck, sowohl haptisch als auch technisch, ist somit wirklich gut! Sie liegt gut in der Hand und man kommt auch gut an alle Bedienelemente die man braucht. Sie hat auf den ersten Blick unglaublich viele Funktionen. Dazu gibt es die kommenden Wochen Tage mehr hier auf dem Blog.

RAW oder JPG?

Die X100T hat macht auf den ersten Blick echt ziemlich gute JPGs. RAW kann sie auch. Die ersten paar Bilder habe ich „2-Gleisig“ gemacht. Immer RAW und JPGs dazu. Zusätzlich bietet Sie für die JPGs noch verschiedene Filter mit denen man im JPG-Format fotografieren kann. Die einzelnen Filter und ihre Looks werde ich auch testen und hier in den kommenden Tagen posten.

Ich hatte gestern mal ein S/W-JPG gemacht und war ziemlich fasziniert:

X100T Schwarzweiss

Das Bild ist nicht bearbeitet. Dazu sei gesagt, dass es nicht unbedingt meine favorisierte Schwarz/Weiß-Umwandlung ist. ABER das Ding ist verdammt und das trotz das es mit ISO 1.000 aufgenommen ist. Bin gespannt was die anderen Presets so hergeben. Ich könnte mir hier gut vorstellen auf JPG umzusteigen. Zumindest „privat“. Ganz ehrlich die Vorteile des hohen Dynamik-Umfangs eines RAW-Bildes habe ich bis jetzt maximal bei Hochzeiten gebraucht. Und das auch eher selten. Klar ist es gut Reserven zu haben. In jedem Fall. Und bei Hochzeiten mag ich da auch nicht drauf verzichten. Aber Privat? Mal schauen…

Das Gute ist: Bei der X100T ist JPG (ca. 5 MB) und RAW (ca. 20 MB) zusammen so groß wie ein RAW bei der 5D MKII. Von daher passt das erstmal für mich und ich werde Beides machen.

Auf den ersten Blick laufen beim JPG welches direkt aus der Kamera kommt die Tiefen etwas mehr zu als im RAW. Ich denke aber dass man hier auch noch mittels der Einstellungen einiges raus holen kann. Trotzdem finde ich die Schärfe überragend für eine Kamera dieser Größe.

Hier der Vergleich bei einer Nachtaufnahme (f 8.0, 10 Sekunden, ISO 200):

Vergleich RAW zu JPF Fuji X100T

Trotzdem alle neu…!

Ein bisschen enttäuscht war ich schon. Irgendwie muss man doch wieder alles „neu“ lernen. Das ist mehr als man denkt. Das Handling einer Spiegelreflexkamera ist eben doch anders als bei einer Kompakten. Auch wenn die Kompakte über den gleichen Funktionsumfang verfügt. Aber egal. Wer weiß für es gut ist.

Neues Equipment macht keine besseren Fotos!

Soviel steht fest. Oder doch?

Gute oder schlechte Fotos hängen nicht vom Equipment ab. Das steht für mich zu 100% fest!

ABER man beschäftigt sich mit neuem Equipment wieder anders mit der Fotografie. Man versucht neue Dinge. Ändert sein Fotoverhalten. Man beobachtet vielleicht genauer? Das hängt stark vom verwendeten Equipment ab wie ich finde. Vielleicht liegt es am manuellen Fokus oder einfach am Look & Feel? Wie auch immer. Ich finde es macht einen Unterschied.

Die nächsten Wochen werden zeigen was die kleine alles drauf hat. Ich werde Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.

Hier noch ein paar Eindrücke wie das gute Stück von außen aussieht!

Schönes Wochenende Euch!

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